Ob auf einer Baustelle, einem Konzert oder wenn der Nachbar seine Musik einfach nicht leiser drehen will – ein zuverlässiger Gehörschutz ist in vielen Situationen wichtig, um die Gesundheit unseres sensiblen Trommelfells zu gewährleisten. Das gilt sowohl für Menschen, die bislang keinerlei Einbußen hinsichtlich ihrer Hörleistung zu verzeichnen haben, als auch für Personen, die über eine diagnostizierte Hörschwäche verfügen. Denn in beiden Fällen sollte gewährleistet werden, dass sich die Hörleistung in der Zukunft nicht verschlechtert.

Ein maßgeblicher Faktor, der die Gesundheit unseres Trommelfells langfristig beeinträchtigen kann, ist zu starker Lärm. Zwar sind die Effekte von zu lautem Lärm häufig nicht sofort spürbar, wodurch junge Menschen oft naiv mit starken Lärmbelastungen umgehen, allerdings machen sich die Auswirkungen meist einige Zeit später bemerkbar. Um also das Risiko für einen Hörverlust möglichst zu minimieren, gilt es auf einen zuverlässigen Hörschutz zu setzen.

Während Personen, die auf kein Hörgerät angewiesen sind, größtenteils keine Probleme haben, einen passenden Hörschutz zu finden, gestaltet sich diese Situation für Hörgeräteträger größtenteils etwas schwieriger. Wir wollen Ihnen an dieser Stelle daher zeigen, welche Arten von Gehörschutz es überhaupt gibt und welcher davon auch für Hörgeräteträger infrage kommt.

Kann man als Hörgeräteträger jeden Gehörschutz verwenden?

Nein, als Träger von einer Hörhilfe kann man nicht jede Art von Hörschutz tragen. Gängiger Hörschutz, wie zum Beispiel Ohrenstöpsel, müssen direkt im Ohr getragen werden, um das Gehör entsprechend zu schützen. Da jedoch Hörgeräteträger bereits Hörhilfen im Ohr tragen, können die meisten normalen Gehörschützer nicht einfach zusätzlich getragen werden. Allerdings gibt es einige Hörgeräte, die über einen integrierten Gehörschutz verfügen, wie über sogenannte ICP-Systeme. Zudem können viele gepolsterte Ohrenschützer einfach über den Hörgeräten getragen werden.

Welche Arten von Gehörschutz gibt es?

Gehörschutz für Hörgeräteträger in Frankfurt und Mühlheim erhalten

Gehörschutz für Hörgeräteträger in Frankfurt und Mühlheim erhalten

1. Gepolsterte Ohrenschützer

Hierbei handelt es sich um eine Gehörschutz-Variante, die sehr stark an klassische Kopfhörer erinnert. Gepolsterte Ohrenschützer werden über den Ohrmuscheln getragen und schützen somit das gesamte Ohr. Der Vorteil dieser Ohrenschützer liegt allen voran bei dem Tragekomfort. Weiterhin können Ohrenschützer dieser Art in der Regel auch von Hörgeräteträgern getragen werden.

2. Ohrenstöpsel

Eine äußerst effektive Gehörschutz-Variante sind Ohrenstöpsel. In der Regel bestehen diese aus Schaumstoff und passen sich so den meisten Gehörgängen perfekt an. Da Ohrenstöpsel direkt im Gehörgang getragen werden, schützen sie das Trommelfell besonders gut vor Lärm. Von Hörgeräteträgern können klassische Ohrenstöpsel jedoch in der Regel nicht getragen werden.

3. Wiederverwendbare Ohrenstöpsel aus Gummi oder Silikon

Wiederverwendbare Ohrenstöpsel setzen auf dieselbe Funktionsweise, wie auch die Einweg-Variante. Statt Schaumstoff kommt hier jedoch größtenteils Gummi oder Silikon zum Einsatz, wodurch Ohrenstöpsel dieser Art besonders robust und flexibel sind. Zudem können sie nach dem Tragen einfach unter fließendem Wasser abgewaschen und anschließend wiederverwendet werden.

4. Individuell angefertigte Ohrenstöpsel

Wer regelmäßig auf Hörschutz angewiesen ist, hat die Möglichkeit, auf individuell angefertigte Ohrenstöpsel zu setzen. Abgesehen davon, dass es sich bei dieser Variante vorwiegend um einen sehr zuverlässigen und sicheren Hörschutz handelt, verfügen individuell angefertigte Ohrenstöpsel über den besten Tragekomfort. Das hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass die Ohrenstöpsel bereits während der Herstellung exakt an den Gehörgang des Trägers angepasst werden. Anschließend sitzen die Ohrenstöpsel dadurch nicht nur perfekt, sondern schützen das Trommelfell auch besonders gut vor Lärm. Nicht selten stellen individuell angefertigte Ohrenstöpsel auch für Musiker die erste Wahl dar.

Spezieller Gehörschutz für Hörgeräteträger

1. ICP-Systeme

Bei ICP-System handelt es sich um Hörgeräte, die über „Insulating Communication Plastic“ verfügen. Hörgeräte dieser Art setzen auf eine Gehörschutz-Otoplastik, wodurch sie das Trommelfell äußerst effektiv vor Lärm schützen und gleichzeitig die Funktion eines Hörgeräts erfüllen.

2. Ohrenstöpsel mit speziellen Filtern

Für Hörgeräteträger, die über einen hochfrequenten Hörverlust verfügen, bieten sich Ohrenstöpsel mit speziellen Filtern an. Diese Filter sorgen dafür, dass bestimmte Töne, in diesem Fall hoch- und niederfrequente Töne, zuverlässig blockiert werden. Ebenso bieten sich für Träger von Hörhilfen die bereits angesprochenen klassischen Ohrenschützer an, die über dem Ohr getragen werden. Diese schützen das Ohr gleichmäßig vor starkem Lärm.

3. Headsets

Headsets, die allen voran für Kommunikationszwecke genutzt werden, bringen auch für Träger von Hörgeräten viele Vorteile mit. Die Systeme erfüllen im Wesentlichen zwei Aufgaben: Lärm blockieren und Kommunikationssignale verstärken. Das Ganze funktioniert, indem Kommunikationsheadsets sowohl aus einem Hörschutz (zum Beispiel in Form von Ohrenstöpseln) als auch über kleine Lautsprecher verfügen, die bestimmte Geräusche von außen nach innen hin verstärken.

Passenden Gehörschutz finden durch eine Beratung beim Hörakustiker

Um als Träger von einem Hörgerät den richtigen Hörschutz zu finden, ist eine Beratung beim Hörakustiker unerlässlich. Der Hörakustiker kann Ihnen nicht nur dabei helfen, einen passenden Hörschutz für Ihre Bedürfnisse zu finden, sondern stellt zudem sicher, dass Sie durch das Tragen eines Hörschutzes keine zu starken Einbußen bei der Leistung Ihrer Hörhilfe hinnehmen müssen. Eine Beratung beim HRM Hörstudio in Mühlheim oder Frankfurt am Main kann direkt vor Ort erfolgen.

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