Inhaltsverzeichnis
Das Wichtigste zusammengefasst
- Ohrensausen, auch Tinnitus genannt, beschreibt Geräusche im Ohr, die ohne äußere Schallquelle wahrgenommen werden und unterschiedlich klingen können, vom Pfeifen bis zum Brummen.
- Die Ursachen sind vielfältig und reichen von Erkrankungen des Ohres, wie einer Mittelohrentzündung oder einem Hörsturz, bis hin zu Herz-Kreislauf-Problemen, Stress oder Lärmbelastung.
- Tinnitus kann plötzlich auftreten und sowohl vorübergehend als auch dauerhaft bestehen bleiben.
- Eine frühzeitige ärztliche Abklärung ist wichtig, um mögliche Auslöser zu erkennen und geeignete Behandlungsschritte einzuleiten.
Was ist Ohrensausen?

Unter Ohrensausen versteht man Geräusche im Ohr, die ohne äußere Schallquelle entstehen. Mediziner sprechen hierbei von Tinnitus. Die Art der wahrgenommenen Töne kann sehr unterschiedlich sein, manche Betroffene hören ein Pfeifen, andere ein Zischen oder Brummen. Während einige Menschen das Ohrensausen dauerhaft wahrnehmen, tritt es bei anderen nur gelegentlich auf, etwa nachts, wenn die Umgebung ruhig ist. Oft beginnt der Tinnitus plötzlich und ohne erkennbare Ursache, was für die Betroffenen sehr belastend sein kann.
Fachärzte unterscheiden grundsätzlich zwei Formen: den objektiven und den subjektiven Tinnitus.
Beim objektiven Tinnitus gibt es tatsächlich eine Geräuschquelle in der Nähe des Innenohres, die auch ärztlich nachgewiesen werden kann. Ursachen können beispielsweise Muskelzuckungen im Gaumen oder verengte Blutgefäße sein, die ein pulsierendes Rauschen erzeugen.
Der subjektive Tinnitus hingegen entsteht ohne erkennbare Schallquelle. Wissenschaftlich ist seine genaue Entstehung noch nicht vollständig geklärt. Man vermutet, dass eine fehlerhafte Signalverarbeitung im Hörsystem dazu führt, dass das Gehirn Geräusche wahrnimmt, die in Wirklichkeit gar nicht existieren.
Wodurch entsteht Ohrensausen?
Die Ursachen für Ohrensausen sind vielfältig und hängen davon ab, ob es sich um einen objektiven oder subjektiven Tinnitus handelt. Während der objektive Tinnitus meist auf körperliche Veränderungen in der Nähe des Ohres zurückzuführen ist, gestaltet sich die Ursachenforschung beim subjektiven Tinnitus deutlich komplexer. Hier können verschiedene Erkrankungen, Belastungen oder Reize die Signalverarbeitung im Hörsystem stören und so zu den wahrgenommenen Geräuschen führen.
Erkrankungen des Ohres selbst sind häufige Auslöser. Dazu zählen beispielsweise eine Mittelohrentzündung, ein Ohrpfropf, ein Riss im Trommelfell oder ein Hörsturz. Auch Schwerhörigkeit oder Taubheit gehen oft mit Ohrgeräuschen einher. Ebenso können starke Druckunterschiede, etwa beim Fliegen oder Tauchen, das empfindliche Innenohr reizen und ein sogenanntes Barotrauma verursachen. Typisch ist Ohrensausen zudem bei Morbus Menière, einer Erkrankung des Innenohres, die meist mit Schwindel und Übelkeit einhergeht.
Darüber hinaus können auch Erkrankungen außerhalb des Ohres zu Tinnitus führen. Besonders Herz-Kreislauf-Probleme spielen hierbei eine Rolle. Ein zu hoher Blutdruck kann zu dauerhaftem Ohrensausen führen, während ein niedriger Blutdruck häufig kurzzeitige Ohrgeräusche verursacht, beispielsweise beim schnellen Aufstehen.
Auch bestimmte Medikamente, übermäßiger Alkoholkonsum sowie Stress und psychische Belastung gelten als mögliche Auslöser. Gerade Stress kann das Ohrensausen verstärken oder aufrechterhalten, weshalb eine ganzheitliche Betrachtung der Ursachen wichtig ist.
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