Das Wichtigste zusammengefasst
- In Deutschland sind rund 13 bis 15 Millionen Menschen ab 14 Jahren von einer Hörminderung betroffen, etwa 3 bis 4 Millionen davon gelten als schwerhörig im engeren Sinne.
- Insgesamt leben etwa 15 bis 16 Millionen Menschen mit einer Hörbeeinträchtigung, rund 1,2 Millionen sind hochgradig schwerhörig und bis zu 100.000 Menschen sind gehörlos.
- Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko deutlich an, ab 70 Jahren ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung von Altersschwerhörigkeit betroffen.
- Trotz des hohen Bedarfs tragen nur etwa 2,5 Millionen Menschen ein Hörgerät, sodass viele Betroffene noch nicht ausreichend versorgt sind.
Wie viele Menschen in Deutschland sind schwerhörig?

Schwerhörigkeit ist in unserer Gesellschaft weiter verbreitet, als viele vermuten. Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass in Deutschland zwischen 13 und 15 Millionen Menschen ab 14 Jahren von einer Form der Schwerhörigkeit betroffen sind. Je nach Definition, also ob leichte, mittlere oder hochgradige Hörverluste einbezogen werden, schwanken die Zahlen.
Unter dem Begriff Hörbeeinträchtigung werden etwa 15 bis 16 Millionen Menschen zusammengefasst. Betrachtet man Schwerhörige in Deutschland im engeren Sinne, also mit einer deutlich ausgeprägten Hörminderung, liegt die Zahl bei etwa 3 bis 4 Millionen Personen. Rund 1,2 Millionen Menschen gelten als hochgradig schwerhörig. Etwa 80.000 bis 100.000 Menschen sind gehörlos.
Alter als wichtiger Faktor
Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko deutlich an. Ab einem Alter von 70 Jahren ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung von einer sogenannten Altersschwerhörigkeit betroffen. Dabei handelt es sich um einen schleichenden Hörverlust, der häufig zunächst unbemerkt bleibt. Gespräche in größeren Runden werden anstrengender, Stimmen klingen undeutlich oder leiser.
Versorgung noch nicht ausreichend

Obwohl mehrere Millionen Schwerhörige in Deutschland von einer Hörsystemversorgung profitieren könnten, tragen derzeit nur etwa 2,5 Millionen Menschen ein Hörgerät. Der tatsächliche Bedarf liegt deutlich höher. Viele Betroffene warten zu lange, bevor sie handeln, häufig aus Unsicherheit oder weil sie die Einschränkung zunächst nicht ernst nehmen.
Im Hörstudio Rhein Main erleben wir täglich, wie sehr eine frühzeitige Versorgung die Lebensqualität verbessern kann. Ein modernes Hörgerät unterstützt Sie dabei, Gespräche wieder entspannter zu führen und aktiv am sozialen Leben teilzunehmen. Wichtig ist, den eigenen Hörverlust ernst zu nehmen und professionell prüfen zu lassen.
FAQ
Der Begriff Hörbeeinträchtigung ist weiter gefasst. Er umfasst etwa 15 bis 16 Millionen Menschen in Deutschland mit unterschiedlichen Ausprägungen von Hörverlust. Als Schwerhörige in Deutschland im engeren Sinne bezeichnet man Personen mit einer deutlich ausgeprägten und messbaren Hörminderung.
Rund 1,2 Millionen Menschen gelten als hochgradig schwerhörig. Zusätzlich gibt es etwa 80.000 bis 100.000 gehörlose Menschen in Deutschland.
Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko deutlich an. Ab 70 Jahren ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung von Altersschwerhörigkeit betroffen. Dabei handelt es sich um einen altersbedingten, meist schleichenden Hörverlust.
Neben dem natürlichen Alterungsprozess können auch Lärm, zum Beispiel im Beruf oder in der Freizeit, sowie bestimmte Erkrankungen zu einer Hörminderung führen.
Ein unbehandelter Hörverlust kann die Lebensqualität deutlich einschränken. Gespräche werden anstrengend, Missverständnisse häufen sich und soziale Kontakte können leiden. Eine frühzeitige Versorgung mit einem passenden Hörsystem unterstützt Sie dabei, wieder aktiver und entspannter am Alltag teilzunehmen.





