Inhaltsverzeichnis
Das Wichtigste zusammengefasst
- Die Audiometrie ist die zentrale Methode zur Messung des Hörvermögens und dient dazu, Hörverluste frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln.
- Unterschieden wird unter anderem zwischen Tonaudiometrie, Sprachaudiometrie und weiteren Verfahren wie Tympanometrie oder BERA.
- Ein professioneller Hörtest dauert etwa 30 Minuten, ist bei uns im Hörstudio Rhein Main kostenlos und erfordert keine besondere Vorbereitung.
- Die Ergebnisse werden in einem Audiogramm dargestellt und geben Aufschluss über Art und Ausmaß eines möglichen Hörverlusts.
- Ein regelmäßiger Hörtest ab dem 50. Lebensjahr sowie bei ersten Anzeichen von Hörproblemen ist empfehlenswert.
Was ist Audiometrie?

Die Frage „Was ist Audiometrie?“ begegnet uns im Hörstudio Rhein Main immer wieder, und das aus gutem Grund. Denn die Audiometrie ist ein zentrales Verfahren, um Ihr Hörvermögen präzise zu messen.
Dabei kommen spezielle Tests und moderne Messgeräte zum Einsatz, mit denen wir feststellen, wie gut Sie Töne in verschiedenen Frequenzbereichen wahrnehmen können. Ziel der Audiometrie ist es, mögliche Hörminderungen frühzeitig zu erkennen und deren Ausmaß genau zu bestimmen.
Warum ist das wichtig?
Nur durch eine exakte Höranalyse lässt sich die für Sie passende Lösung finden, zum Beispiel ein individuell angepasstes Hörgerät.
Wenn Sie sich also fragen, was ist Audiometrie genau, dann lautet die Antwort: Sie ist der erste Schritt auf dem Weg zu besserem Hören.
Die grundlegenden Arten der Audiometrie
Wenn Sie sich fragen, was eine Audiometrie ist und wie genau sie funktioniert, lohnt sich ein Blick auf die unterschiedlichen Messmethoden. Denn je nach Art des Hörverlusts kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz, um Ihr Hörvermögen umfassend zu analysieren.
Tonaudiometrie
Die Tonaudiometrie, auch Reintonaudiogramm genannt, ist eines der bekanntesten Verfahren. Dabei spielen wir Ihnen Töne in unterschiedlichen Frequenzbereichen vor, meist zwischen 125 und 8000 Hertz. Die Lautstärke der Töne wird dabei schrittweise erhöht, bis Sie den Ton erstmals wahrnehmen. Dieser Punkt ist Ihre sogenannte Hörschwelle, die wir in Dezibel festhalten.
Um die verschiedenen Anteile Ihres Hörvermögens zu überprüfen, nutzen wir unterschiedliche Übertragungswege:
Durch den Vergleich der Luft- und Knochenleitung können wir feststellen, ob eine Schallleitungs- oder eine Schallempfindungsschwerhörigkeit vorliegt. Dabei nehmen Sie die Vibrationen direkt über das Innenohr wahr, wir halten die Ergebnisse in einem Audiogramm fest, das Ihre individuelle Hörkurve zeigt.
Sprachaudiometrie
Auch das Sprachverstehen spielt eine zentrale Rolle. Mithilfe der Sprachaudiometrie prüfen wir, wie gut Sie Wörter und Zahlen verstehen. Diese werden Ihnen in steigender Lautstärke vorgespielt und sollen anschließend wiederholt werden.
So erkennen wir, ob eine Schallleitungsschwerhörigkeit oder eine Schallempfindungsstörung vorliegt. Während Sie bei einer Schallleitungsschwerhörigkeit Wörter ab einer gewissen Lautstärke meist gut verstehen, fällt dies bei einer Schallempfindungsstörung auch bei hoher Lautstärke schwer.
Weitere Messverfahren
Ergänzend zur Ton- und Sprachaudiometrie gibt es noch weitere Untersuchungen:
Wie läuft eine Audiometrie-Untersuchung ab?

Wenn Sie sich fragen, wie genau eine solche Untersuchung abläuft, möchten wir Ihnen diesen Prozess im Hörstudio Rhein Main Schritt für Schritt erklären.
Die Reintonaudiometrie, die am häufigsten eingesetzte Methode, führen wir in einer schallisolierten Kabine oder einem besonders ruhigen Raum durch. So stellen wir sicher, dass keine Umgebungsgeräusche das Ergebnis verfälschen.
Sie nehmen dabei bequem Platz. Ihr Hörakustiker oder Ihre Hörakustikerin verwendet ein sogenanntes Audiometer, mit dem Töne in unterschiedlichen Frequenzen und Lautstärken erzeugt werden. Ihre Aufgabe ist es, auf jeden Ton zu reagieren, etwa durch ein Handzeichen oder das Drücken einer Taste, sobald Sie einen Ton wahrnehmen.
Zunächst erfolgt die Messung über Kopfhörer. Damit prüfen wir Ihre Hörschwelle über die Luftleitung, also den klassischen Weg, wie Schall durch den Gehörgang zum Trommelfell gelangt. Anschließend platzieren wir einen kleinen Vibrationswandler hinter Ihrem Ohr, auf dem sogenannten Warzenfortsatz. Damit messen wir Ihre Knochenleitung, also, wie gut Sie Töne über die Schwingungen des Schädelknochens wahrnehmen.
Die Töne werden in verschiedenen Frequenzbereichen abgespielt, zunächst mit abnehmender, dann mit zunehmender Lautstärke. Sobald Sie einen Ton nicht mehr hören, steigern wir die Lautstärke in kleinen Schritten, bis er wieder wahrnehmbar ist. Dieses Verfahren nennt sich Hughson-Westlake-Methode und ist ein bewährter Standard in der Audiometrie.
Alle Ergebnisse halten wir in einem Audiogramm fest, einer grafischen Darstellung Ihrer Hörfähigkeit. Diese bildet die Grundlage für die Einschätzung Ihres Hörvermögens und mögliche nächste Schritte.
Wann ist der richtige Zeitpunkt für einen Hörtest?
Unsere Empfehlung im Hörstudio Rhein Main: Lassen Sie ab dem 50. Lebensjahr regelmäßig Ihr Gehör überprüfen. Denn mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für Hörverlust deutlich an, oft schleichend und zunächst unbemerkt.
Eine Audiometrie ist jedoch nicht nur eine Vorsorgemaßnahme für ältere Menschen. Auch in jüngeren Jahren kann ein Hörtest sinnvoll sein, zum Beispiel, wenn Sie feststellen, dass:
Ebenso ist eine Audiometrie nach starker Lärmbelastung oder bei familiärer Vorbelastung des Gehörs empfehlenswert. Je früher mögliche Einschränkungen erkannt werden, desto besser können wir im Hörstudio Rhein Main auf Ihre individuellen Bedürfnisse eingehen.
FAQ

Frankfurt-Ost
HRM Hörstudio Rhein-Main GmbH
Vilbeler Landstraße 218
60388 Frankfurt Bergen-Enkheim
Tel.: 06109-5085620
Fax: 06109-5085621
E-Mail: bergen@hrm-ffm.de

Frankfurt
HRM Hörstudio Rhein-Main GmbH
Borsigallee 59
60388 Frankfurt Bergen-Enkheim
Tel.: 06109-7390426
Fax: 06109-7392247
E-Mail: enkheim@hrm-ffm.de

Kreis – Offenbach
HRM Hörstudio Rhein-Main GmbH
Bahnhofstraße 40
63165 Mühlheim am Main
Tel. 06108-8251717
Fax: 06108-8251718
E-Mail muehlheim@hrm-ffm.de


