Bluetooth-Konnektivität mit ASHA

Android-Smartphones lassen sich mit dem Bluetooth-Standard ASHA (Audio-Streaming for Hearing Aids) mit dem Hörgerät verbinden. Mit iPhones funktionierte das schon seit einigen Jahren. Seit ASHA eingeführt wurde, lassen sich sehr viele Android-Smartphones und -Tablets als Funkkopfhörer nutzen. Die Signia-Hörgeräte der Plattform AX sind für die Bluetoothübertragung mit iOS und ASHA-fähigen Android-Geräten ausgelegt. Allerdings bietet nicht jedes dieser Geräte das ASHA-Protokoll an. Dies gilt es also für Nutzer*innen der betreffenden Hörgeräte zu ermitteln: Überträgt mein Android-Smartphone oder -Tablet Signale via ASHA?
Diese Android-Geräte wurden von Signia auf das ASHA-Protokoll erfolgreich getestet (Smartphones und Tablets):
  • Samsung Galaxy Tab S7 und S7+
  • Samsung Galaxy S21 und S21 5G
  • Samsung Galaxy Z Fold2
  • Samsung Galaxy Note 20 Ultra
  • Samsung Galaxy S20+
  • Samsung Galaxy S20 5G
  • Samsung Galaxy S20 Ultra 5G
  • Samsung Galaxy Note20 5G
  • Samsung Galaxy Note 10 und Note 10+
  • Samsung Galaxy S10, S10+ und S10e
  • Samsung Galaxy S10 5G
  • Samsung Galaxy S9
  • Samsung Galaxy A42 5G
  • Samsung Galaxy A72 5G
  • Samsung Galaxy A52 5G
  • Google Pixel ab 3a (bis 5)
  • OnePlus 7T und 7T Pro
  • OnePlus 8T und 8T Pro
  • OnePlus Nord

Die jeweiligen US-Versionen der Geräte sind ebenfalls ASHA-fähig. Mit der Signia-App sind alle Apple-Geräten ab iOS 11.0 und fast alle Android-Geräte ab Android 8.0 kompatibel.

Wie ist die ASHA-Fähigkeit eines Android-Smartphones zu erkennen?

Die meisten Hersteller der Smartphones und Tablets definieren ASHA als Premiumfunktion. Modelle ab Baujahr 2019 gehören fast komplett dazu, allerdings nicht die sehr günstigen Varianten. Ab Android 10 aufwärts sollte ein etwas besseres Gerät ASHA-fähig sein. Der Unterschied zwischen solchen Geräten und günstigeren nicht ASHA-fähigen Smartphones zeigt sich beispielsweise beim Samsung S10: Es ist prinzipiell ASHA-fähig, allerdings nicht in der günstigen Variante Samsung S10 lite. Wichtig für die Erkennung: In der technischen Beschreibung eines Smartphones wird die Hörgeräteunterstützung prinzipiell erwähnt. Sie heißt zum Beispiel „Hörgerätekompatibilität“ oder „Bluetooth-Hörgeräteunterstützung“ und ist im Menüpunkt „Barrierefreiheit“ zu finden. Die Bezeichnung ASHA wird aber meistens nicht explizit genannt.

Unterschied zwischen Android 10 und 11

Android 10 gilt als ASHA-fähig, jedoch in dieser Hinsicht als instabil. Android 11 hingegen funktioniert sehr zuverlässig. Unsere Liste verweist auf Smartphones, die wir getestet haben. Es gibt aber noch weitere Geräte, die durchaus ASHA-fähig sein können. Wenn Sie also ein Android-Gerät besitzen, das in der Liste oben nicht aufgeführt, aber auch nicht allzu alt ist, können Sie zunächst testen, ob es sich mit dem Hörgerät via Bluetooth verbinden lässt. Bekannt ist mit Stand 2021, dass Xiaomi und Huawei das ASHA-Protokoll nicht anbieten. Mit diesen Geräten funktioniert das Direct Streaming also nicht ohne spezielles Zubehör.

Hinweise zur Kopplung

Die Hörgeräte sind nach dem Einschalten drei Minuten via Bluetooth mit einem Smartphone koppelbar. Sie sollten zunächst nur eine nur eine Seite koppeln und dann warten, bis das Smartphone diese Seite dem Hörgerät zugewiesen hat. Dann koppeln Sie die andere Seite für ein stereophones Streaming. Die Kopplung funktioniert über „Einstellungen“, „Bluetooth-Verbindungen“ und die Liste der verfügbaren Hörgeräte. Nach der Kopplung erscheint das Ohrsymbol.

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